Stabsstelle Freiheit

Die Behörden hatten ihr ein Dokument geschickt. Schwarz auf weiß hatte man sie von allen Zwängen befreit. Ein Beamter in der Hauptstadt hatte sogar mit blauer Tinte unterschrieben. Dieses Schreiben hatte sie neben ihr Bett gehängt, damit sie diesen Umstand nicht aus den Augen verlor.
„Sehr geehrte Frau M.!
Wir haben ihren Antrag geprüft. Sie sind von nun an ein freier Mensch. Vergessen sie das nie! …

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Der blaue Raum

Alles ausblenden. Alles, was laut ist. Was mich im Außen anstrengt. Was mich von dort bedrängt. Was den Sicherheitsabstand nicht einhält. Was mir unter die Haut will. All diese Geschichten von jungen Männern und Frauen, die von Exzessen sprechen, alles wegen Vodka Lime.

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Eine Frau steht auf

Sie ist aufgestanden. Einfach weggegangen. Raus in die Welt. Dorthin, wo die Dinge passieren. Wo Häuser brennen und Krankenhäuser in sich zusammenfallen. Wo zuerst mit Kalaschnikows geschossen wird. Und dann mit Fotoapparaten. Um das Grauen festzuhalten. Um später darüber richten zu können. In einer anderen Zeit.

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Alle paar Stunden

Sie drinnen. Der Rest draußen. Die Zebras, die Riesenräder, die Schlachtfelder, alles außerhalb der Grenzen. Die dicht um sie herum gesponnen sind. Aus eisgrauen Fäden, hübsch mit Schwefelsäure vernäht. Der innere Radius ist nicht besonders weiträumig. Das Ding, das man ihr Ich nennen könnte, passt gerade so hinein. Drinnen dreht sie sich mechanisch im Kreis.

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Laternenmusik

Mystify in der Luft. I see your face and I will survive. Du bist mein bester Freund with all the stars shining upon you. The misty streets are blue, wir gehen über diese Brücke in dieser dunklen Nacht, das Wasser ist hell. Es sind die Straßenlaternen…

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