Fenster der Nacht

Fräulein Frisch war eine Getriebene. Tagsüber hetzte sie durch die Welt, erledigte Dieses und Jenes, kümmerte sich um die Dinge, die getan werden mussten. Drückte Knöpfchen, führte Listen, hakte Punkte ab. Regulierte Abläufe, kontrollierte den Alltag, mühte sich ab. All das war nötig. Sie musste so leben, um alles zu schaffen. Alle lebten zu dieser Zeit so. …

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Stabsstelle Freiheit

Die Behörden hatten ihr ein Dokument geschickt. Schwarz auf weiß hatte man sie von allen Zwängen befreit. Ein Beamter in der Hauptstadt hatte sogar mit blauer Tinte unterschrieben. Dieses Schreiben hatte sie neben ihr Bett gehängt, damit sie diesen Umstand nicht aus den Augen verlor.
„Sehr geehrte Frau M.!
Wir haben ihren Antrag geprüft. Sie sind von nun an ein freier Mensch. Vergessen sie das nie! …

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Der blaue Raum

Alles ausblenden. Alles, was laut ist. Was mich im Außen anstrengt. Was mich von dort bedrängt. Was den Sicherheitsabstand nicht einhält. Was mir unter die Haut will. All diese Geschichten von jungen Männern und Frauen, die von Exzessen sprechen, alles wegen Vodka Lime.

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Eine Frau steht auf

Sie ist aufgestanden. Einfach weggegangen. Raus in die Welt. Dorthin, wo die Dinge passieren. Wo Häuser brennen und Krankenhäuser in sich zusammenfallen. Wo zuerst mit Kalaschnikows geschossen wird. Und dann mit Fotoapparaten. Um das Grauen festzuhalten. Um später darüber richten zu können. In einer anderen Zeit.

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Laternenmusik

Mystify in der Luft. I see your face and I will survive. Du bist mein bester Freund with all the stars shining upon you. The misty streets are blue, wir gehen über diese Brücke in dieser dunklen Nacht, das Wasser ist hell. Es sind die Straßenlaternen…

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