Eine Frage

Wenn der ferne Mond
in Form eines Eis zum Greifen
neben den unsichtbaren Sternen prangt
die unser Leben färben je nach Gusto
wer dran glauben mag neben all dem
Hokuspokus das uns Tag für
Tag aufgetischt wird wie Nebelkerzen
die zum Erlöschen zu zäh sind
über die wir jedoch hinwegsehen wollen
um den brainartigen Obstkern
des Lichts dahinter nicht zu verkennen
dann ist es Zeit endlich
die Frage aufzuwerfen: Wohin?

© Friederike Hermanni, 2020

Veröffentlicht inLyrik
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