Der Stern

Der Stern

Als der Nebel in der Straße hängt
fahre ich über das Kopfsteinpflaster
die Blumen sind hier teuer
doch in ihrem Fenster hängt ein Stern
aus weiß schimmerndem Papier
in einer zarten Fassung aus Silber
sie raucht ihre Zigaretten
tatsächlich mit einer Spitze
trägt Nadelstreifen und bemalte
Lippen gerne würde ich
Hand in Hand mit ihr
eine Bar betreten um dem Piano
zu lauschen und ihr zusehen
wie sie dem Kellner zuzwinkert
als hätten ihre blassblauen Augen
schon immer gewusst
was zu tun ist

© Friederike Hermanni, 2024

Veröffentlicht inLyrik

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2 Kommentare

  1. Liebe Gesine-Friederike!
    So ein schönes und poetisches Gedicht, das viele innere Bilder erzeugt!
    Alles Gute und liebe Grüße, Gabriele.

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